Bayerns Kultusminister empfängt homophobe Bibel-Fundis


V.l.n.r.: Manfred Spieker, Birgit Kelle, Sabine Weigert, Hedwig von Beverfoerde und Minister Ludwig Spaenle bei dem Treffen am Montag (Bild: Demo für alle / CC BY-SA 3.0)
V.l.n.r.: Manfred Spieker, Birgit Kelle, Sabine Weigert, Hedwig von Beverfoerde und Minister Ludwig Spaenle bei dem Treffen am Montag (Bild: Demo für alle / CC BY-SA 3.0)
Hedwig von Beverfoerde und Birgit Kelle übergaben dem CSU-Politiker Ludwig Spaenle ein Forderungspapier, das an Volksverhetzung grenzt.
 

Von Norbert Blech | QUEER.DE

Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle hat am Montag Gegner einer Schulaufklärung über Homo- und Transsexualität in seinem Ministerium empfangen. Wie das homophobe Protestbündnis „Demo für alle“ in einer Pressemitteilung bekanntgab, habe der CSU-Politiker dabei unter anderem der Demo-Organisatorin Hedwig von Beverfoerde und der rechtspopulistischen Publizistin Birgit Kelle zugesichert, „den aktuellen Richtlinienentwurf vorerst nicht in Kraft zu setzen“, und versprochen, sich mit einem überreichten Forderungskatalog zu befassen.

Von Beverfoerde und ihre Mitstreiter hatten seit Monaten Front gemacht gegen Pläne, auch an Bayerns Schulen den Unterricht zumindest etwas zu modernisieren und LGBT-Themen behutsam anzusprechen – der Unterricht im Freistaat soll Jugendlichen laut dem Richtlinienentwurf künftig helfen, „ihre geschlechtliche Identität sowie sexuelle Orientierung zu finden und anzunehmen“ (queer.de berichtete).

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