Atheismus: Immer wieder sonntags


HP der Sunday Assembly, Screenshot: BB
HP der Sunday Assembly, Screenshot: BB
Vor zwei Jahren wurde der deutsche Ableger der Sunday Assembly in Hamburg gegründet. Unter diesem Namen trifft sich eine bekennend säkulare Gemeinde. Es gibt Musik, Lesungen und gemeinsames Schweigen. Die Kirche ohne Gott hat dieselben Probleme wie die mit Gott: Das Publikumsinteresse lässt nach.

Von Arne Schulz | Deutschlandfunk

„Wir sind heute hier, um das Leben zu feiern. Wir vergessen leider viel zu oft, das Leben zu feiern. Und es ist so toll, dass wir da sind, dass wir überhaupt existieren. Unser Motto ist: Lebe besser, hilf oft und staune öfter.“ Es ist ein heißer Spätsommertag im Herzen St. Paulis. In einem autonomen Kulturzentrum in der Sternstraße hat sich die „Gemeinde“, von den Stühlen erhoben: Kreisende Hüften, schnipsende Finger und Stimmen, die nach der passenden Tonlage suchen.

Der Ablauf ist immer derselbe. Die beiden Erfinder aus London, die Komiker Sanderson Jones und Pippa Evans, haben ihn fest vorgegeben. Es gibt unter anderem eine Lesung, einen Vortrag, Zeit für eine stille Reflexion. Aber vor allem viel Musik. Viele der Elemente erinnern an einen christlichen Gottesdienst.

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