Das schlechte Image der Gentechnik


Glyphosat ist nicht der einzige Inhaltsstoff in Pflanzenschutzmitteln, der bedenklich ist. (Foto: Flickr/ Roundup, Monsanto by Mike Mozart CC BY 2.0)
Glyphosat ist nicht der einzige Inhaltsstoff in Pflanzenschutzmitteln, der bedenklich ist. (Foto: Flickr/ Roundup, Monsanto by Mike Mozart CC BY 2.0)
Bayer übernimmt nun Monsanto für 66 Milliarden Dollar. Damit stellen sich auch Fragen zur Zukunft der Grünen Gentechnik. Ihr Image ist maßgeblich vom „Modell Monsanto“ geprägt. Doch es könnte ein Auslaufmodell sein. Umweltschützer befürchten, dass damit eine Landwirtschaft gestärkt wird, die auf Gentechnik und Pestizide setzt. Doch es könnte auch anders kommen.

Von Gábor Páal | SWR2

Rückblick: Vor zwanzig Jahren wurden in den USA die ersten gentechnisch veränderten Sojabohnen angepflanzt. Bald folgten Mais, Raps und Baumwolle. Den Markt der Grünen Gentechnik dominieren Pflanzen, die genetisch resistent gemacht werden gegen Glyphosat. Das Herbizid kann dann gespritzt werden, ohne dass es der Kulturpflanze schadet. Monsanto vertreibt das Saatgut gleich im Paket mit den dazugehörigen Herbiziden. Dieses Modell beherrscht inzwischen fast die komplette Mais- und Sojaproduktion in Nord- und Südamerika. Die Folgen sind bekannt: Riesige Monokulturen, ökologische Einöde, viel Glyphosat.

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