Verlag zieht Arbeitsblatt mit Erdogan-Karikaturen zurück


Bild: Magazin "The Economist"
Bild: Magazin „The Economist“
Die Türkei nach dem gescheiterten Putsch, das ist auch Thema in deutschen Schulen. Ein Arbeitsblatt mit Erdogan-Karikaturen stößt nun auf Kritik des türkischen Konsulats, der Schulbuchverlag reagiert.

Von Swantje Unterberg | SpON

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan im Sultanskostüm, Hermelin über den Schultern, eine Gasmaske in der linken Hand, eine Gebetskette in der rechten: In dieser Pose der Macht hat das britische Magazin „The Economist“ den Präsidenten bereits 2013 auf der Titelseite abgebildet. Jetzt ist die Karikatur Diskussionsgrundlage im Politikunterricht. Oder besser gesagt, war: Der verantwortliche Verlag hat das Arbeitspapier nach Protesten aus dem Generalkonsulat vorerst zurückgezogen.

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