Broder, Dodo Müller, die AfD und peinlicher Katholizismus


Gloria von Thurn und Taxis macht den Hofknicks und küsst den Ring von Kardinal Gerhard Ludwig Müller Quelle: Christian Eckl
Gloria von Thurn und Taxis macht den Hofknicks und küsst den Ring von Kardinal Gerhard Ludwig Müller Quelle: Christian Eckl
Auf Einladung von Gloria von Thurn und Taxis trifft „Welt“-Autor Henryk M. Broder Glaubenspräfekt Gerhard Ludwig Müller. Der tief konservative Katholik schlägt überraschende Töne an.

Von Christian Eckl | DIE WELT

Prälaten und Politiker, Unternehmer und Barone tummeln sich schon im Hof von Schloss St. Emmeram. Da rollt der Kardinal zusammen mit der Fürstin über den Kies des Regensburger Schlosshofs.

Der Präfekt der Glaubenskongregation, Gerhard Ludwig Kardinal Müller, wird von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis höchstselbst mit dem Golfbuggy vor die Schlosstüre chauffiert. Den Fotografen zuliebe und weil sie den großen Auftritt liebt, bringt sie den Kardinal in Verlegenheit, indem sie sich zum Ringkuss auf den Kies kniet. „Nicht doch, das erfüllt doch alle Klischees“, winkt Müller ab.

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4 Comments

  1. Keinesfalls lächerlich zu nehmen, das Ganze. Sehr aussagekräftig und wegweisend, sowohl in Bezug auf alle zu diesem Treffen veröffentlichten Bilder, wie auch den Gästen und der Location.

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  2. Mal abgesehen davon, dass diese Ex-Hippie-Spinnerfürstin einfach nur peinlich ist, mit der Behauptung: „Es war noch nie so viel Wahnsinn wie heute“, hat Broder absolut recht.

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