„Religion ist Privatsache, Extremismus nicht“


Erol Özkaraca kämpft um den Einzug ins Berliner Abgeordnetenhaus / Hüseyin Islek
Erol Özkaraca kämpft um den Einzug ins Berliner Abgeordnetenhaus / Hüseyin Islek
Für seinen Wahlkreis Nord-Neukölln will Erol Özkaraca ohne den Rückhalt seiner Partei einen Sitz im Berliner Abgeordnetenhaus erringen. Als säkulärer Muslim sitzt der SPD-Mann zwischen allen Stühlen

Von Ramon Schack | Cicero

Die Hermannstraße ist eine der großen Einkaufs-und Verkehrstraßen des Berliner Bezirks Neukölln, teils heruntergekommen, teils im Aufbruch befindlich. Schon am frühen Morgen donnern hier LKWs und Doppeldeckerbusse entlang. Ein Obdachloser schält sich aus seinem Schlafsack, der von leeren Alkoholflaschen umrahmt wird. Ein penetranter Uringeruch liegt in der Luft. Es ist nicht weit zum Schillerkiez, dem neuen, jungen, urbanen Neukölln. Hier, in einem unscheinbaren Achtzigerjahre-Bau, befindet sich das Abgeordnetenbüro von Erol Özkaraca. Der türkischstämmige SPD-Politiker kämpft von hier aus um seinen Platz im Abgeordnetenhaus, das am Sonntag gewählt wird. Doch diesmal ist alles anders. Diesmal ist Özkaraca allein. Von seiner Partei bekommt er keine offizielle Unterstützung, bei der Delegiertenversammlung im November wurde ihm ein Listenplatz verwehrt.

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