Helmut Kohl sprach abfällig über Juden


 Bundeskanzler Helmut Kohl (li.) und US-Präsident Ronald Reagan 1985 in Bonn (Foto: dpa/dpaweb)
Bundeskanzler Helmut Kohl (li.) und US-Präsident Ronald Reagan 1985 in Bonn (Foto: dpa/dpaweb)
Aktenfunde belegen, dass sich der Kanzler und sein Umfeld in den achtziger Jahren negativ über Juden äußerten. Wegen der Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen fürchtete Kohl um Deutschlands guten Ruf.

Von Oliver Das Gupta | Süddeutsche.de

In der bundesdeutschen Geschichte gibt es kaum eine politische Gestalt, die umfassender ausgeleuchtet ist als Helmut Kohl. Dieser Tage kommt dennoch eine Facette hinzu, die neu ist – und hässlich: Der langjährige CDU-Vorsitzende, Kanzler der Einheit und Co-Architekt der Europäischen Union hegte in den achtziger Jahren deutliche Ressentiments gegenüber Juden.

Wie der Spiegel zuerst berichtete, geht das aus Dokumenten hervor, die der Historiker Jacob S. Eder ausgewertet hat. Der Wissenschaftler von der Jenaer Schiller-Universität stieß bei der Durchsicht von Akten aus dem Kanzleramt, dem Auswärtigen Amt und dem Nachlass eines CDU-Parlamentariers auf entsprechende Äußerungen.

weiterlesen

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s