Abtreibungsgegner marschieren durch Berlin


1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin
1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin
Am Sonnabend wurde viel demonstriert. Vor allem die sogenannten Lebensschützer, die gegen Abtreibung protestieren, polarisieren – sogar die Kirchen.

Von Sandra Dassler | DER TAGESSPIEGEL

Es ist der Sonnabend der Demonstrationen in Berlin und mancher Tourist findet sich nicht mehr zurecht. „Wofür demonstrieren diese Menschen?“, will ein junger Japaner vor dem Reichstag wissen. „Für das Leben“, antwortet ein kunterbunt gekleideter Mann. Es klingt zynisch.

„Schönen Gruß ins Mittelalter“

Der Japaner versteht gar nichts. „Die hinter der Polizeiabsperrung stehen, sind gegen Abtreibung“, erklärt der bunt Gekleidete. „Und die davor sind dafür?“, fragt der Japaner: „Zumindest sind wir alle hier dafür, dass Frauen selbst bestimmen können, ob sie ein Kind bekommen oder nicht“, sagt der Mann. Und ruft den Demonstranten hinter der Absperrung zu: „Schönen Gruß ins Mittelalter“. Eine junge Frau versteckt sich unter ihrem Regenschirm. „Mein Körper gehört nicht Deutschland“ steht darauf.

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2 Gedanken zu “Abtreibungsgegner marschieren durch Berlin

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