Das Recht auf Konsum


Bild: heise.de
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Menschen haben heute nicht nur das Recht, an Wahlen meist ziemlich ähnlicher Parteien teilzunehmen, sie haben ebenso das Recht, am Konsum teilzuhaben. Also sich mit Gütern auszustatten, die Komfort, Abwechslung und Bequemlichkeit bieten. Dumm nur, dass es dazu Geld braucht und es kein Recht auf Einkommen gibt – man muss sich dem Arbeitsmarkt unterwerfen, um sein Konsumrecht ausüben zu können.

Von Karl Kollmann | TELEPOLIS

Seit den 1950er Jahren gab es in den USA verstärkt Kritik an der dort beginnenden Konsumgesellschaft. Durch Werbung, mediale Berichterstattung und Gruppendruck werde den Menschen eingeredet, sie müssten, um glücklich zu sein, immer mehr und vor allem das Neueste haben, besitzen, konsumieren.

Allerdings könne dieser kulturell bzw. gesellschaftlich vermittelte Konsumzwang durch persönliche Besinnung und Reflexion aufgelöst werden. Ein materiell einfacheres, dennoch geglücktes Leben wäre möglich, und eine gewisse Konsumentsagung entferne ebenso den Leistungs- und Geldverdienen-Druck. Natürlich, jeder benötigt Wohnung, Kleidung, Essen, also einen notwendigen Grundkonsum – aber Überfluss und Luxus wären kein authentischer Lebenszweck. Mitgemeint ist, eine Konsumzurückhaltung könne ebenso die Arbeitswelt auf ein menschliches Maß entspannen.

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