Linken-Minister räumt Christen-Diskriminierung in der DDR ein


Benjamin-Immanuel Hoff, 2015, Bild: wikimedia.org/CC-BY-SA-4.0. /©Vincent Eisfeld
Benjamin-Immanuel Hoff, 2015, Bild: wikimedia.org/CC-BY-SA-4.0. /©Vincent Eisfeld

Die Nichtbeachtung der Christen-Diskriminierung in dem Landesbericht sowie missverständliche Äußerungen der für die Aufarbeitung zuständigen Staatssekretärin Babette Winter (SPD) hatten zuletzt zu Verstimmung zwischen Regierung und Kirchen in Thüringen geführt.

evangelisch.de

Thüringens Kulturminister Benjamin Immanuel Hoff (Linke) hat eine Diskriminierung der Christen in der DDR eingeräumt. Die Ungleichbehandlung wirke bis heute nach, sagt der Chef der Thüringer Staatskanzlei am Samstag beim Tag der Thüringischen Landesgeschichte in Jena. Die beim Amtsantritt von Rot-Rot-Grün versprochene Aufarbeitung der Geschichte würdige dieses Thema noch nicht ausreichend: „Die Kritik von Christen am Bericht der Landesregierung zum Stand der Aufarbeitung der SED-Diktatur ist berechtigt“, sagte Hoff.

Die Nichtbeachtung der Christen-Diskriminierung in dem Landesbericht sowie missverständliche Äußerungen der für die Aufarbeitung zuständigen Staatssekretärin Babette Winter (SPD) hatten zuletzt zu Verstimmung zwischen Regierung und Kirchen in Thüringen geführt. Bei einem ökumenischen Gesprächsforum vor einem Monat hatte sich die Kritik vor allem an der Feststellung entzündet, Christen stellten keine herausgehobene Opfergruppe dar.

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