Ein Tier für Bäcker und Philosophen


Ein wunderschönes Tier: Gemeine Wespe, eine Nektarine verspeisend Foto: ap
Ein wunderschönes Tier: Gemeine Wespe, eine Nektarine verspeisend Foto: ap
Am meisten unter einer Wespenplage zu leiden haben traditionell die Bäckerei-Fachverkäuferinnen. Zusätzlich müssen sie auch noch hundertmal am Tag den Kunden, auf deren besorgte Frage, ob sie denn keine Angst hätten, gestochen zu werden, versichern: „Ach, man gewöhnt sich dran.“

Von Hartmut Höge | taz.de

Im Gegensatz zu ihrem Verkaufspersonal profitieren jedoch die Bäckereien von den Wespen. Zum Brotbacken braucht es Hefepilze. Insektenforscher der Universität Florenz fanden unlängst heraus, dass diese außerhalb der Backstube, frei schwebend sozusagen, in den Mägen von Wespen den Winter überleben – nicht hingegen in denen von Bienen. Dazu fütterten die Wissenschaftler weibliche Wespen vor ihrer Überwinterung mit genmarkierten Hefen, deren „Nachkommen“ sie dann im Frühjahr in den Wespenlarven fanden. Als eine der „wichtigsten Nützlinge des Menschen“ bezeichnet die Zeit die Hefe – die Wespe hilft ihr zu überleben und damit dem Bäcker.

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