Michael Frensch über Anthroposophie „Als Anhänger verlieren Sie Ihre Freiheit“


Rudolf Steiner (Bild: public domain)
Rudolf Steiner (Bild: public domain)

Verleger Michael Frensch wurde in den 1968ern vom Atheisten zum Anthroposophen. Inzwischen hat er sich mit ihnen überworfen: wegen eines estnischen Mystikers

Das Interview führte Petra Schellen | taz.de

taz: Herr Frensch, sind Sie Anthroposoph oder Christ?

Michael Frensch: Es gibt keinen grundlegenden Unterschied zwischen Anthroposophie und Christentum. Anthroposophie-Begründer Rudolf Steiner legte Wert darauf, dass sich seine Lehre auf das Christentum gründet. Ich selbst bin erst durch die Anthroposophie wieder zum Christentum gekommen.

Wie kam das?

Da muss ich etwas ausholen. Ich bin ein echter 1968er. Habe an der Uni Frankfurt und dann in München studiert und war bald überzeugt von Feuerbachs Thesen über Religion und Christentum. Wurde dadurch Atheist und betrachtete Religion als Opium fürs Volk. Bis ich, 28-jährig, der Lehre Steiners begegnete. Ich war sofort angesprochen.

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