Nichtreligiöse in Ghana: Nicht gottgefällig


In Deutschland weit verbreitet, in Ghana eher nicht: Kernsatz des Humanismus Foto: Photocase / zettberlin
In Deutschland weit verbreitet, in Ghana eher nicht: Kernsatz des Humanismus Foto: Photocase / zettberlin
Wer in Ghana nicht gläubig ist, gehört zu einer Minderheit. Skepsis über Religion sollte lieber vorsichtig geäußert werden.

Von Dshamilja Roshani | taz.de

Schatten zucken im Neonlicht. Der Bass dröhnt, Menschen tanzen und singen, klatschen im Takt zur Gospelmusik. Als der letzte Akkord verklungen ist, erklingt die Stimme des Priesters – sie tönt durch große Lautsprecher: mal beruhigend, mal verständnisvoll. Dann anklagend. Die Menschen erheben sich, sprechen Gebete, recken die Arme zum Himmel. Die Stimme des Priesters wird schneller, lauter, schließlich hält sie inne. Köpfe heben, Münder öffnen sich, und gleichzeitig sprechen sie dasselbe Wort. „Amen.“

Eine Kirchenszene in Ghana, eine von unzähligen. Hunderte verschiedene Kirchen und religiöse Abspaltungen gibt es hier: Methodisten, Anglikaner, Presbyterianer, Katholiken, Lutheraner, Sieben-Tags-Adventisten, Mormonen, Baptisten.

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