Tierschutz im Schweinestall – Das Geschäft mit dem guten Gewissen


 Ein Schwein ohne Ringelschwanz? Eigentlich unvorstellbar. In der Massentierhaltung gilt er jedoch als Hindernis und wird entfernt, obwohl das eigentlich verboten ist. Das soll sich ändern. (Foto: dpa)
Ein Schwein ohne Ringelschwanz? Eigentlich unvorstellbar. In der Massentierhaltung gilt er jedoch als Hindernis und wird entfernt, obwohl das eigentlich verboten ist. Das soll sich ändern. (Foto: dpa)
  • Der Handel verlangt mehr Tierschutz in der Landwirtschaft – auch weil der Verbraucher das möchte.
  • Die Landwirte sind durchaus willig, fühlen sich aber oft überfordert und gegängelt.
  • Auch in der Politik werden die Aktivitäten der großen Einzelhändler argwöhnisch beobachtet. Denn diese treten oft schon wie Gesetzgeber auf.

Von Silvia Liebrich | Süddeutsche.de

Landwirt Andreas König steht frustriert in seinem Schweinestall. Die Arme vor der Brust verschränkt schaut er auf seine Tiere, die grüne Schildmütze tief ins Gesicht gezogen. Er ärgert sich über das schlechte Image seiner Branche in der Öffentlichkeit – und dann das ständige Gerede über die Massentierhaltung, er könne es nicht mehr hören. „Die Leute brauchen offenbar immer einen Schuldigen, im Moment ist das eben die moderne Landwirtschaft.“ Fast automatisch tätschelt er beim Reden den Kopf eines Schweins, das ihn mit feuchter Schnauze anstupst.

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