Can Dündar ist ein Mutmacher in Zeiten der Verzweiflung


 Als Can Dündar im Mai dieses Jahres vor dem Gerichtsgebäude erscheint, entgeht er nur knapp einem Mordanschlag. (Foto: dpa)
Als Can Dündar im Mai dieses Jahres vor dem Gerichtsgebäude erscheint, entgeht er nur knapp einem Mordanschlag. (Foto: dpa)
In seinem Buch schildert der ehemalige „Cumhuriyet“-Chefredakteur 92 Tage im Istanbuler Hochsicherheitsgefängnis – schließlich bedankt er sich bei Präsident Erdoğan.
 

Von Christiane Schlötzer | Süddeutsche.de

Ahmet Altan schreibt Bücher, die Millionenauflagen erreichen, seit 10. September ist der türkische Autor Altan, 66, Häftling. Wie sein Bruder Mehmet, ein Wirtschaftsprofessor. Ihr angebliches Vergehen: Sie sollen in einer TV-Show am 14. Juli geheimnisvolle Hinweise auf den tags darauf stattfindenden Militärputsch gegeben haben. Hoch absurd ist das.

Schriftsteller aus aller Welt, unter ihnen etwa die Nobelpreisträger J. M. Coetzee und Orhan Pamuk, haben einen Appell zur Freilassung der Brüder unterzeichnet. Wie es den Altans im Gefängnis ergehen mag, kann man sich gut vorstellen, wenn man Can Dündars Bericht aus der Hochsicherheitsanstalt Silivri liest.

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