Kurden-Führer Öcalan: „Es liegt allein an Erdogan, Frieden zu schließen“


Auf der Insel Imrali sitzt Öcalan in Haft Quelle: pa/dpa/HURRIYET/epa
Auf der Insel Imrali sitzt Öcalan in Haft Quelle: pa/dpa/HURRIYET/epa
Zum ersten Mal nach Monaten der Isolation durfte Kurdenführer Öcalan Besuch bekommen – und zeigte sich gesprächsbereit.

Von Deniz Yücel | DIE WELT

  • Der Gründer der Kurdischen Arbeiterpartei PKK ließ über seinen Bruder mitteilen, der Friedensprozess sei nicht beendet.
  • Zwar erlaubte Ankara den Besuch überraschend, geht aber zugleich hart gegen die gemäßigte Kurdenpartei HDP vorbei.

Der einstige Staatsfeind Nummer eins der Türkei sitzt auf einer winzigen Gefängnisinsel südlich von Istanbul. 17 Jahre sind seit der Festnahme von Abdullah Öcalan vergangen, lebenslang muss er dort bleiben. Unter seiner Führung hatte die PKK im Jahr 1984 einen Krieg begonnen, dem 50.000 Menschen zum Opfer fielen. Für viele Kurden ist er zur mythisch verehrten Führerfigur geworden.

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