Späte Abtreibung: Eine einsame Entscheidung


Carmen Kuntner mit ihren beiden Kindern Lea und Jonas. Beide kamen lebensgefährlich krank auf die Welt, sind jetzt aber weitgehend gesund. / Bild: (c) Stanislav Jenis
Carmen Kuntner mit ihren beiden Kindern Lea und Jonas. Beide kamen lebensgefährlich krank auf die Welt, sind jetzt aber weitgehend gesund. / Bild: (c) Stanislav Jenis
Wenn Eltern von einer schweren Erkrankung ihres ungeborenen Kindes erfahren, stehen sie vor einer großen, schweren Entscheidung: Soll das Kind leben oder nicht? Für viele Familien ist die Pränataldiagnostik Fluch und Segen zugleich.

Von Köksal Baltaci, Eva Winroither | Die Presse

Astrid ist beruflich erfolgreich, hat eine neunjährige, gesunde Tochter und erwartet mit ihrem Mann ihr zweites Wunschkind. Bei einer Routineuntersuchung erfährt sie, dass das Baby höchstwahrscheinlich mit Trisomie 21, also dem Downsyndrom, geboren wird. Bald darauf ergibt ein weiterer Test einen schweren Herzfehler des Kindes. Ausgerechnet das Herz, auf das während der Schwangerschaft durch kein Medikament wirklich Einfluss genommen werden kann. Denkbar wäre eine komplizierte, riskante Operation nach der Geburt.

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