Bautzen: Angestachelt und instrumentalisiert – „Nicht wundern, wenn es dann knallt“


Brennpunkt Bautzen: Junge Asylbewerber auf dem Kornmarkt am Mittwoch, den 14. September. Auf der
Brennpunkt Bautzen: Junge Asylbewerber auf dem Kornmarkt am Mittwoch, den 14. September. Auf der „Platte“ war es seit dem Frühjahr immer wieder zu Pöbeleien, Handgreiflichkeiten und mehr als 70 Polizeieinsätzen gekommen. Bild: stern.de
Ausschreitungen zwischen Rechtsextremen und Flüchtlingen gibt es im sächsischen Bautzen durchaus häufiger als öffentlich bekannt. Doch viele Maßnahmen scheiterten; Bürger und Polizei sind hilflos ob der Gewalt in der Region. Ein Flüchtlingsheimbetreiber spricht im stern Klartext.

Von Holger Witzel | stern.de

Vor den Krawallen in Bautzen haben nach stern-Informationen nicht nur die Behörden bei der Betreuung von sogenannten unbegleiteten minderjährigen Asylbewerbern versagt. Offenbar solidarisierten sich auch die wohlmeinenden Unterstützer vor Ort lange mit jungen Geflüchteten, die nicht als harmlose Opfer taugen. Das hat nach Auffassung von Peter Rausch, der in Bautzen ein Wohnheim betreibt und viele der Unruhestifter vom Kornmarkt persönlich kennt, mindestens zur Zuspitzung der Situation beigetragen. Womöglich fühlten sich die jungen Araber durch den Zuspruch noch mehr angestachelt.

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