Streit um Begriff „völkisch“: Petry bekommt Gegenwind aus der eigenen Partei


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Ärger um die „völkisch“-Forderung: Frauke Petry bekommt auch in der eigenen Partei kontra © Bernd von Jutrczenka/DPA
Frauke Petry will den Begriff „völkisch“ rehabilitieren. Der Vorschlag sorgt deutschlandweit für Aufregung. Offenbar teilt nicht jedes Mitglied der AfD-Führung Petrys Wunsch. Jörg Meuthen äußert eine klare Meinung.

Von Andreas Petzold | stern.de

In der AfD-Führung gibt es keine Einigkeit über den Umgang mit dem Begriff „völkisch“. Frauke Petry hatte in einem Interview mit der Welt am Sonntag verlangt, man müsse „daran arbeiten, dass dieser Begriff wieder positiv besetzt wird“. Es sei eine „unzulässige Verkürzung“, wenn gesagt werde „‚völkisch‘ sei rassistisch.“ Wie es aussieht, kann die Parteichefin nicht alle Kollegen in der AfD-Führung davon überzeugen, an der Rehabilitierung jener Lieblingsvokabel der Nationalsozialisten „zu arbeiten“, die nach allgemeinem Verständnis als Synonym für Rassismus, Ausgrenzung und extremeren Nationalismus gilt.

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