Wie Wissenschaftler Verschwörungstheorien entzaubern


foto: picturedesk / ashley cooper Kondensstreifen am Himmel sind wissenschaftlich bestens untersucht und schnell erklärt, doch Verschwörungstheoretiker sehen sich dadurch erst recht bestätigt.
foto: picturedesk / ashley cooper Kondensstreifen am Himmel sind wissenschaftlich bestens untersucht und schnell erklärt, doch Verschwörungstheoretiker sehen sich dadurch erst recht bestätigt.
Die Angst vor einer unüberschaubaren Welt lässt Verschwörungstheorien blühen

Von Johannes Lau | derStandard.at

Was die Welt im Innersten zusammenhält, weiß ganz genau, wer an Verschwörungstheorien glaubt: Die Gemeinschaft der Illuminaten kontrolliert die internationale Politik, die Mondlandungen haben nur im Filmstudio stattgefunden, und die Kondensstreifen von Flugzeugen am Himmel sind Spuren der organisierten Massenvergiftung der Menschheit durch Chemikalien. Man könnte solche Ideen als bizarre Privatmeinungen abtun, würden Verschwörungstheorien nicht immer häufiger auch politisch eine Rolle spielen.

Wenn Donald Trump etwa anzweifelt, dass der amtierende US-Präsident Barrack Obama in den USA geboren und damit überhaupt rechtmäßig gewählt ist, bedient er die gleiche Angst wie der österreichische Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer, der mehrere parlamentarische Anfragen zu Chemtrails einbrachte: Eine mächtige, konspirative Elite lenkt die Welt hinter dem Rücken der kleinen Leute.

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