Menschenrechte in der Türkei: „Praxis des Folterns“


Erdo_IS

Nach dem gescheiterten Putsch eskaliert die Menschenrechtslage. Ein Interview mit Andrew Gardner, Türkeiexperte von Amnesty International, über willkürliche Festnahmen und Folter.
 

Ein Interview von Hasnain Kazim | SpON

Die Nacht vom 15. auf den 16. Juli hat die Türkei verändert. Teile des Militärs hatten versucht, die Regierung unter Präsident Recep Tayyip Erdogan zu stürzen. Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen, in vielen Städten kam es zu Jagdszenen auf den Straßen. Insgesamt starben 290 Menschen, mehr als 2000 wurden teils schwer verletzt.

Erdogan nahm den gescheiterten Coup zum Anlass, um mit äußerster Härte gegen die Hintermänner und in sogenannten Säuberungen auch gegen vermeintliche Unterstützer vorzugehen. Dazu wurden Gesetze ausgehebelt, Zehntausende Menschen verloren ihren Job oder landeten sogar in Haft. Als Hauptdrahtzieher beschuldigt die Regierung den im Exil lebenden Prediger Fethulah Gülen.

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