„Der Staat muss auch Wertediskussionen führen“


as erste Mal in großer Runde: Die Teilnehmer Deutschen Islam Konferenz 2006.Foto: Wolfgang Kumm/dpa
Das erste Mal in großer Runde: Die Teilnehmer Deutschen Islam Konferenz 2006.Foto: Wolfgang Kumm/dpa
Vor zehn Jahre tagte erstmal die Deutsche Islamkonferenz. Was hat sie gebracht? Ein Gespräch mit Markus Kerber über Religion, staatliche Verantwortung und Sicherheit.

Von Andrea Dernbach | DER TAGESSPIEGEL

Herr Kerber, Sie waren in der Anfangsphase der DIK als Leiter der Grundsatzabteilung im Innenministerium der Mann hinter der DIK. Was hat sich seither geändert?

Für Wolfgang Schäuble war sie ein Lieblingsprojekt, das er ins Herz geschlossen hatte. Er ließ sich wöchentlich darüber unterrichten, er gab Input, er hatte klare Vorstellungen. Anders wäre die Sache auch nichts geworden, der Zug musste von der Spitze des Hauses kommen. Später wurde die Islamkonferenz nur noch administriert. Das soll kein Vorwurf an Schäubles Nachfolger sein, die hatten einfach andere Steckenpferde.

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