Schamane will ehemaliges KZ „heilen“ – mit Hakenkreuzen


 Sphärische Musik, verschiedenfarbige Sandtöne, stilisierte Swastika: Mit dem
Sphärische Musik, verschiedenfarbige Sandtöne, stilisierte Swastika: Mit dem „Ritual“ auf früherem KZ-Grund können sich nicht alle anfreunden. (Foto: Danny Gross/oh)
  • Der Esoteriker Danny Gross glaubt, Orte „schamanisch heilen“ zu können – das wollte er nun auch beim ehemaligen Konzentrationslager Hersbruck versuchen.
  • Dazu malte er Mandalas mit Hakenkreuzen auf den Boden.
  • Der Bügermeister von Herbruck zeigt sich damit „absolut nicht einverstanden“.

Von Olaf Przybilla | Süddeutsche.de

Die Szenerie auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg ist gut dokumentiert, im Internet kann sie jederzeit abgerufen werden. In der sogenannten Ehrenhalle, an der während der NS-Parteitage SA und SS aufmarschierten, formen Menschen in weiter Kleidung hakenkreuzartige Figuren auf den Boden, es entsteht ein großflächiges Gebilde. Unterlegt ist die Szene mit sphärischer Musik. „Heilungsritual“ ist das Filmchen ebenso überschrieben wie jenes, das kürzlich auf dem Gelände des früheren KZ-Außenlagers Hersbruck entstanden ist. Auch dort sieht man auf dem Doku-Filmchen mehrere Personen bei der Arbeit, wie sie aus Sand ein Bild auf dem Boden entstehen lassen. Wieder sieht man Kreise und Ecken und wieder verformte Hakenkreuze.

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2 Gedanken zu “Schamane will ehemaliges KZ „heilen“ – mit Hakenkreuzen

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