Auf dem Weg zum T-1000


„Formprogrammierung“ – Screenshot aus einem Video zum Nature-Artikel Programming temporal shapeshifting
Arnold Schwarzenegger bekommt in Terminator 2 einen besonders fiesen Gegner: Der T-1000 besteht aus einer speziellen Legierung, die sehr schnell vom festen in den flüssigen Zustand wechseln und so beinahe jede Form annehmen kann. Die genaue Zusammensetzung bleibt das Geheimnis von Skynet. Es gibt durchaus Legierungen, die dafür in Frage kämen – Fieldsches Metall etwa, das aus Indium, Bismut und Zinn besteht, schmilzt schon bei 62 Grad Celsius, Woodsches Metall (Bismut, Blei, Cadmium und Zink) sogar schon bei 60 Grad.

Von Matthias Matting | TELEPOLIS

Von den Fähigkeiten des Terminator-Grundstoffs (dem seine Erfinder auch eine Grundlage aus zellgroßen Nanomaschinen andichteten) sind Forscher aber heute noch weit entfernt. Dabei sind ihre Form verändernde Stoffe in der Technik von großem Interesse, etwa als Biomaschinen für das Körperinnere des Menschen, in der Raumfahrt oder im Katastrophenschutz.

Die einfachste Herangehensweise ist eine geschickte Mechanik, wie wir sie von den Transformer-Spielzeugen kennen. Tatsächlich sind hier dank Mikromechanik überraschende Effekte möglich – quadratmetergroße Solarsegel werden beim Start einer Sonde längst auf kleinstem Raum zusammengefaltet.

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