Ostdeutschland: Der Ossi macht einfach alles falsch


Wegen der Bilder aus Heidenau würden sich Investoren nicht mehr in den Osten trauen, sagt die Bundesregierung. So kann man einen Landesteil auch verdammen, da braucht man gar keine Reisewarnungen mehr. Foto: afp
Wegen der Bilder aus Heidenau würden sich Investoren nicht mehr in den Osten trauen, sagt die Bundesregierung. So kann man einen Landesteil auch verdammen, da braucht man gar keine Reisewarnungen mehr. Foto: afp
Ostdeutsche werden verspottet in einer Härte, wie es eigentlich mehr als 25 Jahre nach der deutschen Einheit nicht mehr denkbar schien. Waren wir da nicht schon weiter?
 

Von Sabine Rennefanz | Frankfurter Rundschau

Am nächsten Montag jährt sich die deutsche Einheit, 26 Jahre ist das jetzt her. Es gibt Ausländer, die einem zum Einheitstag gratulieren. Und die Deutschen? Freuen sich über den freien Tag. Aber feiern, so mit Sekt?

Von Anfang an war der 3. Oktober ein unemotionaler, künstlicher Feiertag – und in diesen Tagen ist die Stimmung so mies wie seit Jahren nicht. In den vergangenen zwölf Monaten sind die Gräben zwischen Ost und West gewachsen. Die Bundesregierung erklärte gar im Bericht zum Stand der Einheit ganz Ostdeutschland zum Gefahrengebiet, als gebe es nicht große Unterschiede zwischen verlassenen ländlichen Regionen und Boom-Städten wie Leipzig.

Fremdenhass würde die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung in Ostdeutschland bedrohen. Wegen der Bilder aus Freital, Heidenau, Bautzen würden sich Investoren nicht mehr in den Osten trauen, sagt die Bundesregierung. So kann man einen Landesteil auch verdammen, da braucht man gar keine Reisewarnungen mehr.

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2 Gedanken zu “Ostdeutschland: Der Ossi macht einfach alles falsch

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