„Ansteckende Verantwortlichkeit“: Weltweites Experiment zu Folgen der Überwachung


Bundespolizei erprobt mobile Körperkameras, die Gewalttäter abschrecken sollen. Bild: Bundespolizei
Bundespolizei erprobt mobile Körperkameras, die Gewalttäter abschrecken sollen. Bild: Bundespolizei
Bei der Aufrüstung der Polizei mit BodyCams lässt sich beobachten, wie das Wissen um Beobachtung das Verhalten beeinflusst

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Derzeit findet ein weltweites Experiment mit der Überwachungstechnik von Kameras statt, die Polizisten mit sich führen. Die Polizisten sind damit, ebenso wie die Menschen, die mit ihnen zu tun haben, unter Dauerbeobachtung von Dritten bzw. diese können die audiovisuellen Aufzeichnungen nachträglich ansehen. Da die Polizisten unter Befehl stehen, die Kameras anzuschalten, findet in der Regel keine Selektion statt, was das Experiment dahingehend interessant machen, welche Folgen die dauerhafte Beobachtung des Verhaltens hat, wenn alle Beteiligten sich bewusst sind, dass ihr Verhalten gewissermaßen neutral dokumentiert wird.

BodyCams für Polizisten wurden und werden eingeführt, um Beweismaterial zu sammeln – mit dem erwarteten Nebeneffekt der „Abschreckung“ oder Befriedung, dass sich sowohl Polizisten wie Personen, mit denen sie zu tun haben, regelkonformer und weniger aggressiv verhalten sollen, weil sie anhand der Aufnahmen belangt werden können.

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