„Rosetta“ auf Kollisionskurs mit Komet


Philae. ©ESA/ATG medialab
Philae. ©ESA/ATG medialab
Die Geschichte der Raumsonde „Rosetta“ und ihres Begleiters „Philae“ entwickelte sich zu einem Weltraum-Thriller. Nun findet die Mission ein spektakuläres Ende.

Von Tanja Banner | Frankfurter Rundschau

Wenn die Esa-Raumsonde „Rosetta“ am Freitag direkt auf den Kometen „67P/Tschurjumow-Gerasimenko“ zusteuert und schließlich auf der Oberfläche des Himmelskörpers zerschellt, dann tut sie etwas, wofür sie eigentlich nicht gebaut wurde. Die Sonde wird gezielt auf Kollisionskurs mit dem Kometen gebracht, den sie seit August 2014 umkreist. Das wird sie nicht überleben, denn dieses Ende der Mission war eigentlich nicht geplant. „Rosetta war absolut nicht dafür gemacht, Schwerkraft auszuhalten“, erklärt die Esa-Ingenieurin Armelle Hubault. „Sie ist als Satellit in der Umlaufbahn eines Kometen angelegt, ein kleines, sehr schwaches Gestell.“

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