„Wer bestimmt darüber, wie Frauen zu sein haben?“


Katja Karger, Vorsitzende des DGB Hamburg. Bild: Peter Bisping/DGB
Katja Karger, Vorsitzende des DGB Hamburg. Bild: Peter Bisping/DGB

Hamburgs DGB-Chefin Katja Karger über Schwesigs Gesetz zur Lohngleichheit und warum Männer von dem Trip herunter müssen, die Normen vorgeben zu müssen

Von Manuel Schumann | TELEPOLIS

Frau Karger, Unternehmen sollen künftig schon bei Stellenausschreibungen das vorgesehene Mindestgehalt angeben müssen. Die Kritiker des Gesetzentwurfs sagen, das führe dazu, dass die Wettbewerber sehr viel mehr über die Gehaltsstrukturen einer Firma erführen als bisher.

Katja Karger: Ich verstehe nicht, weshalb die Firmen das als Gefahr sehen!

Das schade speziell kleinen Unternehmen, weil diese oft nicht so gut zahlen könnten wie die großen Konzerne, heißt es; Bewerber würden somit abgeschreckt, bevor es zum Vorstellungsgespräch kommt.

Katja Karger: (lacht) Mir kommen die Tränen. Diejenigen Arbeitgeber, die so etwas allen Ernstes als Argument nennen, sollten einfach noch einmal nachdenken, welche Folgen Transparenz hat. Sie würden schnell erkennen, dass es nicht Gefahr, sondern eine echte Chance wäre für Ihr Unternehmen.

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