Europa – nach 1000 Jahren Krieg ein Sehnsuchtsort


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Nach 1.000 Jahren Krieg fast aller gegen fast alle ist die Europäische Union ein unverdientes Paradies für die Menschen eines ganzen Kontinents. Ein Auszug aus der am Freitag im VfGH gehaltenen Festrede zum Verfassungstag

Von Heribert Prantl | derStandard.at

Europa. In diesem, unserem Europa gärt es. Und ob es – um Georg Christoph Lichtenberg zu zitieren – Wein oder Essig werden wird, ist ungewiss. Lichtenberg hat das zu Zeiten der Französischen Revolution geschrieben. Ja, es gärt wieder in Europa. Nationale Fronten machen quer durch Europa Front gegen Europa und gegen die Werte der Aufklärung, gegen die Werte, die in der Französischen Revolution grundgelegt wurden und die in die Europäische Grundrechtecharta eingegangen sind; die Grundrechtecharta ist von diesem Österreichischen Verfassungsgerichtshof in einen hohen Verfassungsrang erhoben worden.

Diese Ihre Entscheidung im Jahr 2012 war ein Meilenstein, weil sie in Verbindung mit der Verfassung und der Menschenrechtskonvention einen sehr dichten Grundrechtsschutz bewirkt hat. Diese Entscheidung Österreichs hat klargemacht, was Europa ist und sein muss: eine Rechts- und Wertegemeinschaft. So ist es de jure. So sollte es sein.

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