Die erste Frau mit Hijab im Playboy und alle feiern… ja, was eigentlich?

Bild: DIE KOLUMNISTEN
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Die Welt jubelt und klatscht – eine Muslima ist im Playboy zu sehen. Doch gar nicht so, wie man im ersten Moment denkt. Warum das bei unserer Kolumnistin nur Fragezeichen aufwirft.

Von Alissia Passia | DIE KOLUMNISTEN

Diese Schlagzeile sorgte wahrlich für ein großes Kopfkino. Eine Muslima mit Niqab im Playboy. Eine neue Art der Erotik, oder “versuchen wir es mal bei den Männern mit ordentlich Fantasie”. Ich stellte mir eine vollverschleierte Frau vor, eben so, wie man Damen in Niqab auch immer öfter auf Berlins Straßen sichtet. Ein echtes Kontrastprogramm, zu den barbusigen Schönheiten, die sich sonst im Playboy räkeln. Oder müssten die sich nun in der nächsten Ausgabe solidarisch zeigen und getreu der Merkelschen Integrationskultur auch verschleiern?
Anpassen ist schließlich die Tage alles, man siehe den Vorschlag zum Wissensurlaub in den arabischen Ländern.
Als ich dann doch mal nachgoogelte, kam die große Enttäuschung. Die ersten Quellen hatten demnach nicht richtig recherchiert, es war nun doch kein Niqab sondern “nur” ein Hijab.

Eat my Hijab, bitch!

So erblickte ich keine womöglich nackte Frau (gibt es auch für solche Erotikfälle durchsichtige Niqabs?!), sondern ein Mädchen in Chucks und Jeans und Hijab auf dem Kopf. Auf jedem Bild der gleiche rebellische Gesichtsausdruck, die Oberlippe hochgezogen, die weißen Zähne gebleckt.
Als wolle sie sagen “Hey, seht mich an, ich bin so wahnsinnig emanzipiert, obwohl ich religiös bin. Eat my Hijab, bitch”.

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Ist Intoleranz tolerant, wenn sie links ist?

Michael Schmidt-Salomon ist ein Genie. Ein PR-Genie. Kaum ein anderer öffentlicher „Intellektueller“ unserer Zeit hat ein so gutes Gespür dafür, was er schreiben muss, um von Mainstream-Medien hofiert zu werden. Er erkennt den Zeitgeist genau und passt seine Sprache und Meinung daran an. Schmidt-Salomon ist der vielleicht größte Anpasser des ganzen Landes.

Von feuerbringer Magazine

Als Philosoph schreibt er zwar nur Unsinn, aber man kann nicht auf allen Gebieten Überragendes leisten. Der neueste Essay des Vorstandssprechers der Giordano Bruno Stiftung befasst sich mit der Frage, ob und inwieweit wir als Gesellschaft Intoleranz tolerieren müssen.

Wie schon seine Streitschrift „Keine Macht den Doofen!“ (eine Auflistung von Beleidigungen von Konservativen) ist der Essay gegenüber Andersdenkenden atemberaubend intolerant. Er plädiert dabei jedoch, oberflächlich betrachtet, für mehr Toleranz. Das entspricht der Haltung der Social Justice Warrior, die für mehr Toleranz gegenüber Minderheiten wie Transgender und Muslimen eintreten, aber nur, sofern die Minderheiten genau ihrer politischen Meinung sind (was sie oft fälschlicherweise glauben).

„Heute hat der „Tages-Anzeiger“ (die meistabonnierte Tageszeitung der Schweiz) dem Buch zwei komplette Druckseiten gewidmet“, lässt MSS seine Leser auf Facebook wissen. Wie subtil er doch die Bedeutung der Publikation einfließen lässt, die seinen Essay veröffentlichte, mit dem er sein neues Buch über die Toleranz bewerben möchte. Und es sind natürlich „Druckseiten“ und sogar „komplette“ davon, keine schäbigen Online-Seiten (trotzdem ist der Essay online nachlesbar).

Die bösen Konservativen

Es ist immer schön, wenn sich Menschen selbst gut leiden können. Andererseits lässt der Essay einige Zweifel daran aufkommen. Die ans Tourette-Syndrom grenzenden ständigen herablassenden Äußerungen gegenüber dem offenbar einförmigen Kollektiv der Konservativen seitens MSS erwecken den Eindruck einer rituellen Beschwörungsformel. Wie ein Priester, der selbst nicht so recht an die Jungferngeburt glaubt und umso nachdrücklicher die Geschichte wiederholt, wie der Heilige Geist Maria schwängerte, muss MSS sich und uns unentwegt einreden, wie zurückgeblieben und verblödet seine politischen Gegner seien. Was sollte er auch sonst tun? Ihre Argumente lesen und inhaltlich darauf antworten, wie es ein, keine Ahnung, Philosoph tun würde? Aber da bestünde ja die Chance, dass sie ihn überzeugen.

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Russland: Orthodoxe Kirche fordert striktes Abtreibungsverbot

patriarch_darthDer russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. und weitere 300.000 Bürger unterzeichneten eine Petition gegen die „legale Ermordung von Kindern vor der Geburt“.

kath.net

In Russland fordert die orthodoxe Kirche ein striktes Abtreibungsverbot. Der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. unterzeichnete jetzt eine Petition gegen die „legale Ermordung von Kindern vor der Geburt“. Anlass war ein Treffen mit Unterstützern der Bewegung „Für das Leben“ und der Organisation „Orthodoxe Freiwillige“ nahe Moskau. Beide Organisationen sammeln mit Hilfe der russisch-orthodoxen Kirche seit rund sechs Monaten Unterschriften für ein Abtreibungsverbot und eine bessere Unterstützung Schwangerer. Russischen Medienberichten zufolge haben bereits 300.000 Bürger unterzeichnet; eine Million sind angestrebt.

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Dodo Käßmann träumt die Solidarität der Kirchen Europas

Margot-KässmannMargot Käßmann hat die Kirchen in Europa aufgefordert, gemeinsam Zeichen der Solidarität zu setzen. „Wir dürfen die Rede vom christlichen Abendland mit seinen Werten nicht rechtspopulistischen Gruppen überlassen“, schreibt die Botschafterin der evangelischen Kirche für das 500. Reformationsjubiläum 2017 im evangelischen Monatsmagazin „chrismon“ (Oktober-Ausgabe).

evangelisch.de

Käßmann räumt ein: „Wenn wir ehrlich sind, ist die Solidarität der Kirchen offenbar auch nicht größer als die der Staaten.“ So werfe die russisch-orthodoxe Kirche den westlichen Kirchen Abfall vom Glauben vor. Und Papst Franziskus sei mit seinem Aufruf, jede katholische Gemeinde solle Flüchtlinge aufnehmen, in Polen „nicht gerade auf begeisterte Resonanz“ gestoßen.

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Barbarei und Toleranz: Zum Glück gibt’s den Islam

„Das Gemetzel war so grauenhaft, dass nach einer lateinischen Quelle ’sogar Soldaten, die an dem Töten beteiligt waren, kaum die Dämpfe aushielten, die von dem warmen Blut aufstiegen‘. Kreuzfahrer durchstreiften die Stadt nach Beute und schlachteten wahllos Männer, Frauen und Kinder ab, Muslime und Juden.“

Von Christian Stöcker | SpON

So beschreibt der britische Historiker Thomas Asbridge in seinem Mammutwerk „Die Kreuzzüge“, was die Invasoren aus Westeuropa nach der ersten Eroberung Jerusalems im Jahr 1099 anrichteten. Das Schlachten dauerte mindestens zwei Tage, unterbrochen von einem christlichen Gottesdienst am ersten Abend. Ein zeitgenössischer Reisender berichtet, noch sechs Monate nach dem Massaker habe ganz Jerusalem nach Tod und Verwesung gestunken.

Für die Kreuzfahrer war der Massenmord nicht nur ein Racheakt, sondern „es erfüllte sie auch tiefe Frömmigkeit und die echte Überzeugung, Gottes Werk auszuführen“, so Asbridge. Schlachten für den Herrn – das kommt uns heute auf schreckliche Weise bekannt vor. Viele im Westen aber betrachten Gewalt im Namen Gottes heute als exklusive Domäne des Islam.

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„Islamischer Staat“ verdient gutes Geld mit Landwirtschaft

foto: reuters / ashawi Während Geldquellen wie Öl im Krieg immer spärlicher fließen, ist die Landwirtschaft eine stabile Einnahmequelle für den IS.
foto: reuters / ashawi Während Geldquellen wie Öl im Krieg immer spärlicher fließen, ist die Landwirtschaft eine stabile Einnahmequelle für den IS.
Studie: In IS-Gebieten zum Teil höhere Erträge als in den Regionen unter Regierungskontrolle

Von Astrid Frefel | derStandard.at

Neue Technologien machen es möglich, dass Forscher auch in für sie unzugänglichen Kriegsgebieten Daten erheben können. Das haben die Wissenschafter Hadi H. Jaafar und Eckart Woertz mithilfe von Satellitenaufnahmen in einer Studie über die Landwirtschaft im Herrschaftsgebiet der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) getan, die in der akademischen Zeitschrift Food Policy veröffentlicht wurde.

Sie hat ergeben, dass die Landwirtschaft eine immer wichtigere Einnahmequelle für die Terrororganisation darstellt, die derzeit weite Teile der Kornkammern in Syrien und im Irak unter Kontrolle hat.

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Ent-Christianisierung: Kauder der vorletzte Christ

Volker Kauder: Nichts ist wichtiger als Religion (= Christentum)

Der Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag, Volker Kauder (CDU), hat vor einer Ent-Christianierung Deutschlands gewarnt. Diese bereite ihm mehr Sorgen als eine Islamisierung, sagte er am Sonntag in Würzburg bei dem ökumenischen Kongress „Pfingsten 21“. „Wir sollten als Christen mehr über unsere Religion und weniger über den Islam reden“, empfahl er.

evangelisch.de

Gleichzeitig forderte er mehr Einsatz für die Religionsfreiheit und für verfolgte Christen. Eine Freiheitsdiskussion zu führen ohne das Thema Religion sei ausgeschlossen. Er kritisierte vor allem Drangsalierungen in Saudi-Arabien und China.

Kauder sprach sich klar für ein Burka- und Kopftuchverbot in den Bereichen aus, wo sich der weltanschaulich neutrale Staat zeigt, etwa bei der Polizei, in Schulen und im Gericht. Zugleich wandte er sich auch gegen populistische Reden, etwa aus der rechtskonservativen AfD. Man könne die Haltungen von Menschen kritisieren, dürfe ihnen als Christ jedoch nie an die Würde gehen.

Rotterdam: Verhütungszwang für verantwortungslose Eltern?

Der niederländischer Politiker De Jonge fordert dies bei Eltern, die mit Drogen- und Alkoholsucht zu kämpfen haben: „Nicht geboren zu werden, ist auch eine Form des Kinderschutzes“

Von Thomas Pany | TELEPOLIS

In Rotterdam hat der christdemokratische Politiker Hugo de Jonge (CDA) dem Gemeinderat einen Vorschlag unterbreitet, der mit elementaren Auffassungen von persönlichen Freiheitsrechten kollidiert und Ängste vor der nächsten Dimension einer Kontrollgesellschaft weckt: De Jonge schlägt vor, Frauen, die sich als unverantwortliche Mütter gezeigt haben, künftig per Gesetz zur Verhütung zu verpflichten.

„Zwangerschapsverbod“, Schwangerschaftsverbot, heißt ein Stichwort der Diskussion, die schon 2008 aufflammte. Damals war es eine sozialdemokratische Politikerin, Marjo van Dijken von der Partei der Arbeit (PvdA), die einen Gesetzes-Vorschlag in die Öffentlichkeit brachte, um dem Problem der „dysfunktionalen Eltern“ zu begegnen.

Auch beim Vorschlag an den Rotterdamer Gemeinderat findet sich eine Sozialdemokratin, Agnes Wolbert, unter den Unterstützern. Wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft seien, könne man in Ausnahmefällen diese Maßnahme ergreifen, um besonders schlimme Situationen zu verhindern, wird Agnes Wolbert in einem Bericht der Welt zitiert.

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Papst geht auf Homosexuelle zu, hält sie aber für „Sünder“

Ratzinger_HomoFranziskus plädiert dafür, Schwule und Lesben „näher zu Gott“ zu führen. Genau das würde Jesus heute tun, meint das Oberhaupt der katholischen Kirche.

Die Presse.com

Homosexuelle dürfen nach Ansicht von Papst Franziskus nicht aus der katholischen Kirche ausgegrenzt werden. Lesben und Schwule sollten vielmehr von den Gemeinden integriert, begleitet und „näher zu Gott“ geführt werden, sagte das Kirchenoberhaupt am Sonntag an Bord seines Flugzeugs auf der Rückreise nach Rom von einer Reise in den Kaukasus. „Genau das würde Jesus heutzutage tun“, sagte er.

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Der neue Traum von der „Wiedergeburt der Atomenergie“

EPR in Olkiluoto, Finnland (photomontage). Bild: Teollisuuden Voima Oy (Copyright-Inhaber). Mit freundlicher Genehmigung von Framatome ANP/Lizenz CC BY-SA 3.0
EPR in Olkiluoto, Finnland (photomontage). Bild: Teollisuuden Voima Oy (Copyright-Inhaber). Mit freundlicher Genehmigung von Framatome ANP/Lizenz CC BY-SA 3.0
Der Vertrag zum Bau des britischen Subventionskraftwerks Hinkley Point wurde unterzeichnet, während Atomkraftgegner in Frankreich gegen den Neubau in Flamanville demonstrierten

Von Ralf Streck | TELEPOLIS

In Großbritannien und Frankreich träumt die Atomlobby wieder einmal von einer Renaissance der Atomkraft. Den Traum hatte in Frankreich schon vor acht Jahren die konservative Sarkozy-Regierung (Proteste gegen Sarkozys Atom-Renaissance in Paris), aber auch die Sozialisten träumen ihn weiter. Die hängen nun die Rettung ihrer Pleite-Atomindustrie am Projekt im britischen Hinkley Point auf, das die französische EDF umsetzen soll.

Die Projekte aber, mit denen Sarkozy einst ein neues Atomzeitalter einläuten wollte, drohen trotz Kostenexplosion und massiven Verzögerungen im finnischen Olkiluoto und im französischen Flamanville teure Bauruinen zu werden. Am Samstag demonstrierten mehr als 5.000 Atomkraftgegner in Flamanville.

Die französische Atomlobby durchlebt wahrhaft schwere Tage. Ihre Probleme werden nicht weniger und kleiner, sondern immer größer und zahlreicher. Da klingt es wie das berühmte Pfeifen im Walde, wenn nun wieder einmal die „Wiedergeburt“ der Atomkraft beschworen wird. Die sieht zum Beispiel der Chef von NuGeneration vor sich, nachdem am vergangenen Donnerstag feierlich in London der Vertrag zum Bau von zwei neuen Atommeilern in Hinkley Point unterzeichnet worden ist.

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Papst: ‚Es gibt heute einen Weltkrieg, um die Ehe zu zerstören‘

Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Verehrungswürdige Puppe. Themenbild
Franziskus spricht erneut Klartext: „Der große Feind der Ehe ist die Gendertheorie“, es ist wichtig, die Ehe vor dieser „ideologischen Kolonisierung“ zu verteidigen.

kath.net

„Der große Feind der Ehe ist die Gendertheorie. Es gibt heute einen Weltkrieg, um die Ehe zu zerstören. Er wird nicht mit Waffen geführt, sondern durch ideologische Kolonisierung. Darum ist es wichtig, die Ehe vor diesen Kolonisierungen zu verteidigen!“ Dies sagte Papst Franziskus bei seinem Besuch in Tiflis/Georgien in freier Rede bei einer Begegnung. Dies berichteten „Radio Vatikan“ und weitere Medien.

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Potsdam: Moschee mit Schweinekopf geschändet

In Potsdam haben Unbekannte den abgetrennten Kopf eines Ferkels vor einer Moschee abgelegt, das Schwein gilt im Islam als unreines Tier. Potsdams Oberbürgermeister macht „verwirrte Provokateure“ verantwortlich.

SpON

Unbekannte haben mit einem abgetrennten Ferkelkopf die Moschee der muslimischen Al-Farouk-Gemeinde in Potsdam geschändet. Der Kopf sei von einer Anwohnerin vor der Türe des Gotteshauses entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Der für Straftaten mit mutmaßlich politischem Hintergrund zuständige Staatsschutz ermittelt. Im Islam gilt das Schwein als unreines Tier, Muslime dürfen daher kein Schweinefleisch essen.

„Das ist nicht Potsdam, das ist die Tat einzelner verwirrter Provokateure“, sagte der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) der Zeitung „Potsdamer Neueste Nachrichten“.

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Wohlwollend naiv: DiTiB ohne politische Bindung zur Türkei

Am Montag, 3. Oktober, lädt der Moschee-Verein Ditib Kinzigtal wieder zu einem Tag der Offenen Moschee in Haslach ein. Wir nahmen dies zum Anlass, mit der Ditib Dialogbeauftragten für interkulturelle und interreligiöse Zusammenarbeit Merican Durmus aus Zell über die Spannungen zu reden, die seit dem Putsch am 15. Juli in der Türkei auch hier in Deutschland in der Luft zu liegen scheinen.

Von Claudia Ramsteiner | baden online

Sie sind in Ihrer Gemeinde Dialogbeauftragte für interkulturelle und interreligiöse Zusammenarbeit. Machen Sie das ehrenamtlich oder hauptberuflich?

Merican Durmus: Leider immer noch ehrenamtlich, da wir keinerlei Unterstützung bekommen. Wären wir, wie die Kirchen, eine anerkannte Körperschaft öffentlichen Rechts, könnten wir hier und da eine finanzielle Unterstützung bekommen. Wir sind für die gesamte Finanzierung auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen. Ohne Ehrenamt geht da überhaupt nichts.
Ich bin aber traurig, dass trotz so großen ehrenamtlichen Einsatzes der Ditib immer wieder in der Kritik steht. Ich will ja nicht behaupten, dass er gar nicht anerkannt ist, wir haben ja für unsere Arbeit immerhin auch schon Preise bekommen. Aber warum wird unsere Arbeit immer in Frage gestellt? Wir sind ein nach deutschem Vereinsrecht gegründeter Verein. Wir haben die Gemeinnützigkeit nicht von der Türkei bekommen, sondern vom deutschen Staat. Und dennoch wird an unserer Loyalität gezweifelt. Mit welchem Verständnis ist das vereinbar?

Sie werden nicht von der Türkei unterstützt?

Durmus: Nur über den Imam, der uns von der Türkei zur Verfügung gestellt wird. Das ist die einzige Kooperation, die wir mit der Türkei haben. Und das ist wichtig, weil sich die Religion nicht ganz von der Kultur und der Tradition trennen lässt.

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It’s Official: Measles Has Been Completely Eradicated in the United States

 BSIP / UIG via Getty Images
BSIP / UIG via Getty Images
The World Health Organization (WHO) announced that their efforts to eradicate measles, one of the most contagious diseases around the world, has finally ended 50 years after the vaccine first became available.

By June Javelosa | FUTURISM

Measles is a viral disease notorious for being a leading cause of death among young children, responsible for over 100,000 deaths globally each year. Access to vaccination, however, led to a 79-percent drop in measles-related deaths between 2000 to 2014.

The effort to eliminate measles in the U.S. started as early as 1994, and today, America has been declared as the first region to effectively eliminate the disease via stringent nationwide vaccination programs and political commitment. This means that, for at least 12 months, the country has had no cases of measles originating within its borders.

“This is a historic day for our region and indeed the world,” said Carissa Etienne, Director of the Pan American Health Organization, which is part of the WHO. “It is proof of the remarkable success that can be achieved when countries work together in solidarity towards a common goal.”

Kabbalah Centre Berlin: Jüdische Mystik für jedermann

Bild: bb
Bild: bb
Traditionell war die Kabbala nur männlichen Juden über 40 zugänglich. Bis Philip „Rav“ Berg und seine Frau Karen die Lehre öffneten – von Kritikern als „Hollywood-Kabbala“ geschmäht. Auch in Berlin gibt es seit zehn Jahren ein solches „Kabbalah Centre“.

Von Stefanie Oswalt | Deutschlandradio Kultur

Samstagvormittag im Kabbalah-Centre in Berlin Schöneberg. Die ehemalige Postkantine erstrahlt in festlichem Glanz: blütenweiße Wände, Deckenfresken, moderner Kronleuchter, dezente Möbel.

Gut frisierte Damen in Seidenkleidern umarmen sich zur Begrüßung, bevor sie sich in die rechte Hälfte des Raumes setzen. In der linken die Männer, ganz in Weiß, viele tragen eine Kippa auf dem Kopf und einen edel verzierten Tallit, den jüdischen Gebetsmantel, um die Schultern.

Gespannte Erwartung vor dem Besuch von Karen Berg

Hebräische Sprachfetzen sind zu hören, englische und deutsche. Die Atmosphäre ist freudig erregt, denn heute wird die Gründerin des Kabbalah-Centres erwartet, Karen Berg.

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Virtual reality helps net last Auschwitz criminals

Ralf Breker of the Bavarian criminal police posing in Munich with virtual reality glasses and a computer which shows a picture from the 3D model of the former Nazi concentration camp Auschwitz, September 26, 2016. (AFP/Christof Stache)
Ralf Breker of the Bavarian criminal police posing in Munich with virtual reality glasses and a computer which shows a picture from the 3D model of the former Nazi concentration camp Auschwitz, September 26, 2016. (AFP/Christof Stache)
Slipping on a virtual reality headset, the indelible images come into view: the steel rails, the imposing brick gatehouse, the rows of identical barracks, the gas chambers, the crematoria.

By Deborah Cole | The Times of Israel

Thanks to the work of the Bavarian state crime office (LKA) in Munich, German prosecutors and police investigating the last living Nazi war criminals can now immerse themselves in a highly precise 3D model of Auschwitz.

The VR death camp offers 21st-century fact-finding technology for the final Holocaust trials, in a twilight bid by the German justice system to address the atrocities committed seven decades ago.

“It has often been the case that suspects say they worked at Auschwitz but didn’t really know what was going on,” Jens Rommel, head of the federal office investigating Nazi war crimes, told AFP.

“Legally, the question is about intent: must a suspect have known that people were being taken to the gas chambers or shot? This model is a very good and very modern tool for the investigation because it can help answer that question.”

Created by LKA digital imaging expert Ralf Breker, the VR model brings to life in astonishing detail the notorious Nazi-run camp in occupied Poland where more than 1.1 million people died during World War II.

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