Barbarei und Toleranz: Zum Glück gibt’s den Islam


„Das Gemetzel war so grauenhaft, dass nach einer lateinischen Quelle ’sogar Soldaten, die an dem Töten beteiligt waren, kaum die Dämpfe aushielten, die von dem warmen Blut aufstiegen‘. Kreuzfahrer durchstreiften die Stadt nach Beute und schlachteten wahllos Männer, Frauen und Kinder ab, Muslime und Juden.“

Von Christian Stöcker | SpON

So beschreibt der britische Historiker Thomas Asbridge in seinem Mammutwerk „Die Kreuzzüge“, was die Invasoren aus Westeuropa nach der ersten Eroberung Jerusalems im Jahr 1099 anrichteten. Das Schlachten dauerte mindestens zwei Tage, unterbrochen von einem christlichen Gottesdienst am ersten Abend. Ein zeitgenössischer Reisender berichtet, noch sechs Monate nach dem Massaker habe ganz Jerusalem nach Tod und Verwesung gestunken.

Für die Kreuzfahrer war der Massenmord nicht nur ein Racheakt, sondern „es erfüllte sie auch tiefe Frömmigkeit und die echte Überzeugung, Gottes Werk auszuführen“, so Asbridge. Schlachten für den Herrn – das kommt uns heute auf schreckliche Weise bekannt vor. Viele im Westen aber betrachten Gewalt im Namen Gottes heute als exklusive Domäne des Islam.

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