Kabbalah Centre Berlin: Jüdische Mystik für jedermann


Bild: bb
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Traditionell war die Kabbala nur männlichen Juden über 40 zugänglich. Bis Philip „Rav“ Berg und seine Frau Karen die Lehre öffneten – von Kritikern als „Hollywood-Kabbala“ geschmäht. Auch in Berlin gibt es seit zehn Jahren ein solches „Kabbalah Centre“.

Von Stefanie Oswalt | Deutschlandradio Kultur

Samstagvormittag im Kabbalah-Centre in Berlin Schöneberg. Die ehemalige Postkantine erstrahlt in festlichem Glanz: blütenweiße Wände, Deckenfresken, moderner Kronleuchter, dezente Möbel.

Gut frisierte Damen in Seidenkleidern umarmen sich zur Begrüßung, bevor sie sich in die rechte Hälfte des Raumes setzen. In der linken die Männer, ganz in Weiß, viele tragen eine Kippa auf dem Kopf und einen edel verzierten Tallit, den jüdischen Gebetsmantel, um die Schultern.

Gespannte Erwartung vor dem Besuch von Karen Berg

Hebräische Sprachfetzen sind zu hören, englische und deutsche. Die Atmosphäre ist freudig erregt, denn heute wird die Gründerin des Kabbalah-Centres erwartet, Karen Berg.

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