Potsdam: Moschee mit Schweinekopf geschändet


In Potsdam haben Unbekannte den abgetrennten Kopf eines Ferkels vor einer Moschee abgelegt, das Schwein gilt im Islam als unreines Tier. Potsdams Oberbürgermeister macht „verwirrte Provokateure“ verantwortlich.

SpON

Unbekannte haben mit einem abgetrennten Ferkelkopf die Moschee der muslimischen Al-Farouk-Gemeinde in Potsdam geschändet. Der Kopf sei von einer Anwohnerin vor der Türe des Gotteshauses entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Der für Straftaten mit mutmaßlich politischem Hintergrund zuständige Staatsschutz ermittelt. Im Islam gilt das Schwein als unreines Tier, Muslime dürfen daher kein Schweinefleisch essen.

„Das ist nicht Potsdam, das ist die Tat einzelner verwirrter Provokateure“, sagte der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) der Zeitung „Potsdamer Neueste Nachrichten“.

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