Der Philosoph Abdennour Bidar will Frankreichs Brüche kitten


 Der französische Philosoph Abdennour Bidar bei der Vorstellung seiner Bewegung
Der französische Philosoph Abdennour Bidar bei der Vorstellung seiner Bewegung „Fraternité Générale“ am 20 September 2016 in Paris. (Eric FEFERBERG / AFP)
Frankreich sei unfähig, in die Zukunft zu schauen und diese zu gestalten, klagt der Philosoph Abdennour Bidar. Für ihn hat deshalb die Stunde der Brüderlichkeit geschlagen. Mit seiner Bewegung „Fraternité Générale“ will er die Franzosen dazu bringen, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Von Anke Schaefer | Deutschlandradio Kultur

In Frankreich geht die Angst um. Die Angst vor erneuten Anschlägen. In diesem Klima der Angst stellt sich für die Franzosen die Frage der Identität: Wer sind wir? Die Attentäter waren alle Muslime, was bedeutet das? Kann es den Terroristen gelingen, Panik, Hass und Zwietracht zwischen den gesellschaftlichen Gruppen und Religionen zu säen? Was muss geschehen, um das zu verhindern?

Während sich die herrschende politische Klasse der Rechten und der Linken im Streit zerfleischt, hat ein Philosoph eine Idee, wie etwas zum Guten verändert werden kann. Abdennour Bidar will den traditionellen französischen Wert der „Brüderlichkeit“ wieder stärken und hat dazu eine Bewegung gegründet. Um die Werte der französischen Nation – Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – geht es auch in seinem soeben erschienen Buch „Quelles valeurs partager et transmettre aujourd’hui?“ – „Welche Werte wollen wir heute teilen und weitergeben?“

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