Die „Gen-Gesellschaft“


Itai Yanai, Martin Lercher Das geheime Leben im Menschen
Itai Yanai, Martin Lercher
Das geheime Leben im Menschen

1976 veröffentlichte der britische Evolutionsbiologe Richard Dawkins ein Buch, das als eines der einflussreichsten populärwissenschaftlichen Werke aller Zeiten gilt. „Das egoistische Gen“ postulierte: Die evolutionäre Selektion greift nicht nur auf der Ebene der Individuen, sondern auch und vor allem auf der Ebene der Erbanlagen.

Von Maren Emmerich | Spektrum.de

In einem „Konkurrenzkampf der Gene“ streben laut Dawkins einzelne DNA-Abschnitte danach, sich möglichst stark zu vermehren und zu verbreiten. Dieses Streben präge das Verhalten der Individuen, welche die „egoistischen Gene“ in ihrem Erbgut tragen, und könne sogar altruistisches Handeln zugunsten verwandter Individuen erklären.

„Das egoistische Gen“ hat seinerzeit auch den Informatiker Martin Lercher und den Physiker Itai Yanai tief beeindruckt und sie dazu gebracht, ihre Forschungsarbeiten an evolutionsbiologischen Fragen auszurichten. Vierzig Jahre nach Erscheinen von Dawkins‘ Werk warten die beiden Wissenschaftler jetzt mit einer Art Fortsetzung auf, in die sie viele neue Erkenntnisse einfließen lassen.

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