Evangelische Kirche plant Positionierung zur Judenmission


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Mit dem Start in das Festjahr zum 500. Reformationsjubiläum bemüht sich die Evangelische Kirche in Deutschland weiter um Klarstellungen im Verhältnis zwischen Christen und Juden. Dabei ist die sogenannte Judenmission nun ein Thema.

domradio.de

Nachdem sich die EKD-Synode vor einem Jahr von judenfeindlichen Aussagen Martin Luthers (1483-1546) distanziert hatte, wird sich das Kirchenparlament bei seiner Tagung Anfang November mit der umstrittenen Judenmission befassen. Ziel sei „eine theologische Klärung und Positionierung“, sagte ein EKD-Sprecher am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst.

Keine einheitliche Position

Über die Judenmission wird in der evangelischen Kirche schon seit langem diskutiert. Heute spricht sich in der EKD zwar eine Mehrheit gegen die Mission von Juden aus, evangelikale Gruppen unter anderem in Württemberg indes vertreten abweichende Meinungen, so dass eine einheitliche Position beim Blick auf die 20 Landeskirchen in Deutschland nicht erkennbar ist. Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, hatte sich im November 2015 von der EKD-Synode eine „klare Absage“ an die Judenmission gewünscht.

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