Strafbefehl gegen Polizisten wegen Holocaust-Leugnung beantragt


Polizeiwache © sludgegulper @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Polizeiwache © sludgegulper @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Ein 57-jähriger Polizist soll durch eine Facebook-Verlinkung und einen Kommentar den Holocaust geleugnet haben. Laut Staatsanwaltschaft hat er damit den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt.
 

MiGAZIN

Wegen volksverhetzender Aussagen hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken Strafbefehl gegen einen Polizisten beantragt. Der 57-jährige Polizeibeamte soll auf seinem öffentlichen Facebook-Profil den Holocaust geleugnet haben, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Saarbrücken mitteilte. Die Behörde stellte einen Strafbefehlsantrag beim Amtsgericht Völklingen und beantragte die Verhängung einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 60 Euro.

In dem Anfang Juni auf Facebook veröffentlichten Post habe der Beschuldigte einen Beitrag verlinkt, in dem der Holocaust als „die größte Lüge“ bezeichnet wird, erklärte die Staatsanwaltschaft.

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