Die rechte Parallelgesellschaft sucht die Konfrontation


Bild von einerPegida-Demo. Twitter
Bild von einer Pegida-Demo. Twitter
Der Auftritt von Pegida & Co in Dresden zeigt: Es gibt längst eine eigene rechte Welt in Deutschland, in der sich keiner mehr an Extremisten stört. Ihr Ziel: Radikalkonfrontation mit der Gesellschaft.

Von Marcel Leubecher | DIE WELT

Die vulgären Beschimpfungen, der rechtsradikale Zorn, der sich am Tag der Deutschen Einheit vor der Frauenkirche in Dresden über das Staatsoberhaupt, die Bundeskanzlerin und ausnahms- wie unterschiedslos alle geladenen Gäste der Feierlichkeiten in Dresden ergoss – diese Vorgänge sind Ausdruck eines gewandelten rechten Diskurses, der das Land noch länger beschäftigen wird.

Zum ersten Mal hat die fremdenfeindliche Fundamentalopposition um Pegida einen Staatsakt mit ihrer Präsenz überschattet. Außerdem hat sie deutliche Signale ausgesendet, dass es ihr nicht mehr um das Gespräch mit den Mächtigen geht und vor allem auch nicht mehr um den Dialog mit der Mehrheitsgesellschaft, die sie übertönte.

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