Griechenland: Kirche holt Punktsieg im Religionsstreit


Bildungsminister Nikos Filos. Bild: W. Aswestopoulos
Bildungsminister Nikos Filos. Bild: W. Aswestopoulos
Linke Regierung scheitert am Versuch, in der Schule Staat und Kirche durch Einführung einer konfessionsfreien Religionslehre zu trennen
 

Von Wassilis Aswestopoulos | TELEPOLIS

Die Trennung zwischen Staat und Kirche ist eine der ältesten Forderungen der damaligen EG und späteren EU an Griechenland. Sie war auch stets Teil der Agenda der Linken. Vor knapp drei Wochen startete Bildungsminister Nikos Filos in diesem Zusammenhang einen Versuch, den in Griechenland obligatorischen orthodoxen Religionsunterricht durch eine konfessionsfreie Religionslehre zu ersetzen. Er scheiterte.

Direkt nachdem Nikos Filis angekündigt hatte, dass er die Schulbücher für den Religionsunterricht von einer Kommission des Bildungsministeriums ohne den expliziten Segen der Kirche neu schreiben lassen wollte, ging die komplette Führungsspitze der orthodoxen Kirche auf die Barrikaden. Filis berief sich darauf, die volle Rückendeckung von Premierminister Alexis Tsipras zu haben. Er wurde zur Zielscheibe von konservativen Kirchenfürsten, der Opposition und des Koalitionspartners, der Unabhängigen Griechen.

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