Ahmad Mansour: „Ein Kind mit Kopftuch ist Missbrauch“


foto: apa / dpa / frank rumpenhorst Das Kopftuch stehe
foto: apa / dpa / frank rumpenhorst Das Kopftuch stehe „für Geschlechtertrennung und Tabuisierung der Sexualität“, darum lehnt es Ahmad Mansour grundsätzlich ab. Aber wenigstens Kindergärten und Volksschulen sollten kopftuchfrei sein.
Der arabisch-israelische Psychologe über die Generation Allah, falsche Toleranz, linken Rassismus und das Kopftuch als politisches Symbol

Von Lisa Nimmervoll | derStandard.at

Ahmad Mansour wuchs in einem kleinen arabischen Dorf in Israel in einer nicht praktizierenden muslimischen Familie auf. In seiner Schulzeit geriet er unter den Einfluss eines radikalen Imams und wurde selbst beinahe Islamist. Aber nur beinahe, nicht zuletzt das Psychologie-Studium half ihm, religiösem Fundamentalismus und Islamismus zu entkommen.

In seinem Buch „Generation Allah“ erklärt der Psychologe und Islamexperte, „warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen“. Dazu gehöre auch, Probleme nicht zu verharmlosen oder zu leugnen, auch nicht unter dem Deckmantel einer falsch verstandenen „Toleranz“. Muslimische Mädchen müssten selbstverständlich am Schwimmunterricht teilnehmen. Sexuelle Selbstbestimmung gelte als „Grundrecht in dieser Gesellschaft“ für alle – „egal, ob das Mädchen oder der Junge Moslem, Christ oder Atheist ist“. Das Kopftuch hält Mansour für ein „politisches Symbol“, das für „Geschlechtertrennung und Tabuisierung der Sexualität“ stehe. Die „frauenverachtende“ Burka müsse „unbedingt verboten werden“.

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