Dieses ständige Religions-Bashing nervt – heul doch


hailänder im Gebet vor einer Buddha-Statue in Nakon, westlich von Bangkok (2016). Bild: EPA
Thailänder im Gebet vor einer Buddha-Statue in Nakon, westlich von Bangkok (2016). Bild: EPA
Religionen sind an allem schuld. Vor allem der Islam, aber auch das Christen- und das Judentum (etwas weniger der Buddhismus und Naturreligionen).

Von Kian Ramezani | watson.ch

Schuld an allen Kriegen und allen Übeln dieser Welt. Die Schlussfolgerung «ohne Religionen wären wir besser dran» und die Forderung «Religionen gehören abgeschafft» finden sich regelmässig in unserer Kommentarspalte und ernten stets Applaus.

Mich nervt dieses reflexartige Religions-Bashing. Es zeugt meines Erachtens nicht von Aufgeklärtheit, sondern von Unverständnis.

Unter der Oberfläche mancher Religionskritik schimmert die Geringschätzung des Glaubensakts durch. Ein aufgeklärter Mensch weiss, ein Religiöser glaubt «nur». Als sei Wissen dem Glauben irgendwie überlegen. Es ist der sprichwörtliche Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Wissen gehört in die Wissenschaft, Glauben in die Religion. Sie schliessen einander nicht aus, aber wer sie vermischt, endet in der Sackgasse.

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