Dodo Müller: „Keine authentische Dynamik“ in der „perversen“ homosexuellen Liebe


Gerhard L. Müller links im Bild
Gerhard L. Müller links im Bild
Der oberste katholische Glaubenshüter wettert in einem neuen Buch auf unterstem Niveau gegen die „sündigen Verhältnisse“ von Lesben und Schwulen.

QUEER.DE

Selbst die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ fühlte sich „bisweilen an die antiwestliche Rhetorik islamistischer Prediger erinnert“, wie es in einer am Wochenende veröffentlichten Buchbesprechung heißt: In dem neuen Interviewband „Die Botschaft der Hoffnung“ hat Gerhard Kardinal Müller, Präfekt der Glaubenskongregration im Vatikan und damit oberster katholischer Glaubenshüter, unter anderem der Homosexualität den Kampf angesagt.

Laut der Rezension der „FAZ“ bezeichnete Müller in dem im September im Herder Verlag erschienenden Buch sowohl die „Genderideologie“ als auch die „sündigen Verhältnisse“ von Lesben und Schwulen als „pervers“, da es sich nicht um „wahre“ Liebe handele. „Auch wenn es anders scheinen mag, wohnt diesen Verhältnissen keine authentische Dynamik der Liebe inne. Sie sind vielmehr ein schweres Hindernis auf dem Weg, als Mensch zu wachsen“, sagte der 68-jährige Kardinal seinem Stichwortgeber Carlos Granados. Zudem verhinderten homosexuelle Partnerschaften „eine harmonische, umfassende Entfaltung des Individuums“.

Die katholische Kirche müsse gegen die „Mainstreamideologie, die Wünsche mit subjektiven Rechten verwechselt“, in den „Widerstand“ gehen, forderte Kardinal Müller in dem Interviewband. Dabei will er „Kompromisse mit der Welt vermeiden“.

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