Elif Shafak: Das letzte Abendmahl des türkischen Großbürgertums


© INTERTOPICS/eyevine Stellt alles in Frage: die Schriftstellerin Elif Shafak
© INTERTOPICS/eyevine Stellt alles in Frage: die Schriftstellerin Elif Shafak
Identität, Sexualität und Feminismus, Türkei, Islam und Glaube: Elif Shafak befreit in ihrem Roman „Der Geruch des Paradieses“ nicht nur die Beschäftigung mit Gott aus dem engen Griff der Religionen.

Von Fridtjof Küchemann | Frankfurter Allgemeine

Als türkischer Autor, sagt Elif Shafak, oder als nigerianischer, pakistanischer, ägyptischer Autor könne man sich den Luxus, unpolitisch zu sein, nicht leisten. Elif Shafak ist eine türkische Schriftstellerin. Der Nobelpreisträger Orhan Pamuk nennt sie, 1971 als Tochter einer Diplomatin und eines Soziologieprofessors in Straßburg geboren und heute in London und Istanbul zu Hause, die beste Autorin, die das Land in den Neunzigern hervorgebracht hat. Nationalisten indes erkennen sie nicht mehr als türkische Autorin an, seit sie vor dreizehn Jahren begann, ihre Romane zunächst in Englisch zu schreiben. Es ist nicht die einzige Anfeindung: Sie wurde wegen Verunglimpfung des Türkentums angeklagt, Erdogan-treue Medien werfen ihr vor, sie werde von westlichen Mächten als Kritikerin der türkischen Regierung gesteuert.

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