ARD und ZDF wollen Berechnung des Rundfunkbeitrags verändern


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Bisher kommt der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs eine entscheidende Rolle bei der Festsetzung des Rundfunkbeitrags zu. Die ARD würde künftig gerne einen Index hinzuziehen, der an das Bruttoinlandsprodukt gekoppelt ist.

evangelisch.de

ARD und ZDF wollen die Höhe des Rundfunkbeitrags künftig anders berechnen. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete am Dienstag, dies gehe aus Stellungnahmen hervor, die die Sender am Montag an die zuständigen Arbeitsgemeinschaften in den Ländern geschickt hätten. So habe die ARD vorgeschlagen, dass der Rundfunkbeitrag sich am Bruttoinlandsprodukt (BIP) orientieren soll.

Das ZDF wünsche sich „ein etwas anderes Gebührenmodell“, berichtete die „Süddeutsche“. Der Sender befürchte offenbar, dass sich bei einer Umstellung auf die Indexierung „die Gewichte zugunsten der ARD verschieben könnten“. Eine Beitragserhöhung von bis zu zwei Euro halte das ZDF für nicht notwendig. Das ZDF erklärte dem Evangelischen Pressedienst (epd), der Sender habe kein konkretes Modell im Blick.

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