Ex-Gefangene des IS erhält Menschenrechtspreis


Nadia Murad mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon auf dem Weltgipfel für Humanitäre Hilfe (WHS) in Istanbul. (24. Mai 2016). Bild. wikimedia.org/CC BY 3.0/ UN Photo/Eskinder Debebe
Nadia Murad mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-moon auf dem Weltgipfel für Humanitäre Hilfe (WHS) in Istanbul. (24. Mai 2016). Bild. wikimedia.org/CC BY 3.0/ UN Photo/Eskinder Debebe
Die vor zwei Jahren von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ verschleppte und misshandelte Jesidin Nadia Murad hat den Vaclav-Havel-Menschenrechtspreis des Europarats erhalten. Mit dem Preis werde Murads Einsatz für die Menschenrechte nach ihrer Flucht gewürdigt, teilte der Europarat am Montag in Straßburg mit.
 

evangelisch.de

Die mit 60.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde zum vierten Mal verliehen und erinnert an den tschechischen Bürgerrechtler und Nach-Wende-Präsidenten Vaclav Havel (1936-2011).

Nadia Murad wurde 2014 in ihrem nordirakischen Heimatdorf Kocho von Milizionären des „Islamischen Staates“ (IS) gefangengenommen. Nach ihrer Schilderung musste sie mit ansehen, wie etwa 700 Dorfbewohner, darunter sechs ihrer Brüder, ermordet wurden. Wochenlang wurde sie von ihren Peinigern geschlagen und vergewaltigt.

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