Spaenle: Bayerische Behörden haben NS-Raubkunst verkauft


 Gemälde und Antiquitäten aus dem Besitz von Hermann Göring in Carinhall. (Foto: Süddeutsche Zeitung Photo)
Gemälde und Antiquitäten aus dem Besitz von Hermann Göring in Carinhall. (Foto: Süddeutsche Zeitung Photo)
  • Bayerns Kulturminister hat zum fragwürdigen Umgang bayerischer Behörden mit NS-Raubkunst Stellung genommen.
  • Er bestätigte damit einen Bericht der SZ darüber, wie die bayerischen Behörden mit Kunst umgegangen sind, die jüdischen Sammlern geraubt wurde.
  • In vielen Punkten bleibt der Minister bei seiner Antwort auf Anfragen von Grünen, SPD und CSU allerdings vage.

Von Jörg Häntzschel | Süddeutsche.de

Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und andere bayerische Behörden haben bis in die Siebzigerjahre hinein Kunstwerke verkauft, die die Amerikaner 1945 bei NS-Größen beschlagnahmt und bei ihrem Abzug an die Behörden in München übergeben hatten. Darunter war auch Kunst, die jüdischen Sammlern geraubt oder abgepresst wurde. Das schreibt der bayerische Kulturminister Ludwig Spaenle in einer Antwort auf Anfragen von Grünen, SPD und CSU, die er am heutigen Mittwoch im Kulturausschuss des Landtags vorstellt.

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