Dumme weiße Männer: Die Scharia des Abendlandes


Das Abendland wird gegen solche Männer verteidigt: Messe gegen die Abtreibungsrechts-Demo in Polen
Das Abendland wird gegen solche Männer verteidigt: Messe gegen die Abtreibungsrechts-Demo in Polen
Weiße Männer wollen uns vor einem rückständigen Islam retten. Dabei befreien wir uns doch gerade erst noch von ihrer Rückständigkeit.

Von Lalon Sander | taz.de

In Syrien fraßen die abendländischen Christen Menschenfleisch. Während des Ersten Kreuzzuges eroberten die europäischen Kreuzritter die Stadt Maara, fanden aber bei den anschließenden Plünderungen nicht ausreichend Essen. Die Berichte des Feldzuges lesen sich von erbärmlich bis grotesk. Aus Verzweiflung hätten die Kreuzritter „sich von den Leichnamen der Sarazenen [ernährt], die schon in Verwesung waren“, schrieb Albert von Aachen an den Papst.

Für Europäer des 12. Jahrhunderts war es naheliegend, dass “Hexen, Juden, Wilde, Orientale und Heiden denkbar – gar zwingend – Kannibalen waren“, doch kein anderer Kontinent hat eine so gut dokumentierte Geschichte des Kannibalismus wie Europa. Und die Gewohnheit, die eigenen Sünden auf den vermeintlichen Feind zu projizieren, hielt an: Geschichten des Kannibalismus prägen das Zeitalter des Kolonialismus. Weiße Entdecker griffen selbst in Notlagen zu Menschenfleisch, dichteten kannibalische Rituale aber gerne den Völkern an, die sie erobern oder ermorden wollten.

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