Frische Gene für Parkinson-Patienten


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Gentherapie mit Langzeitwirkung: Noch Jahre nachdem Krystof Bankiewicz Parkinson-Patienten neue DNA ins Gehirn injiziert hat, können die aktivierten Enzyme bei der Arbeit beobachtet werden.

Von Antonio Regalado | Technology Review

Parkinson-Patienten, die Levodopa nehmen, sind am Ende zwangsläufig enttäuscht. Zunächst bringt der Wirkstoff in einer anfänglichen Hochphase Symptome wie Tremor und Gleichgewichtsprobleme unter Kontrolle. Doch mit der Zeit lässt die Wirksamkeit nach. Es kann sein, dass Patienten hohe Dosen benötigen und trotzdem am Tag mehrere Stunden in einer Art Lähmungszustand verbringen. Sie bewegen sich in Zeitlupe. Die eigene Nase zu berühren, stellt eine Herausforderung dar.

Das will Voyager Therapeutics ändern. Die 2013 gegründete US-amerikanische Biotechfirma hofft, die Wirkung von Levodopa durch Gentherapie verlängern zu können. Das Unternehmen aus Cambridge im Bundesstaat Massachusetts testet seinen Ansatz derzeit an Parkinson-Patienten, die einer Gehirnoperation und der Injektion von DNA zugestimmt haben.

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