Caritas beklagt zunehmende Anfeindungen gegen Mitarbeiter


Der deutsche Caritasverband beklagt Anfeindungen gegen seine Mitarbeiter, die sich für Flüchtlinge engagieren. „Das ist ein neues Phänomen, in dieser Form kannten wir das bislang nicht“, sagte Caritas-Präsident Prälat Peter Neher am Donnerstag in Köln. So seien ehrenamtliche Helfer beschimpft und Migrationsberatungsstellen mit Steinen beworfen worden.

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Der Caritas-Vorstand will gezielt dagegen vorgehen. Es sei wichtig, den Mitarbeitern deutlich zu machen, dass man sie auch bei diesem Thema voll und ganz unterstütze, sagte Neher. Bundesweit arbeiten 617.000 Menschen hauptamtlich für die Caritas.

„Populisten haben Hochkonjunktur“, sagte der Caritas-Präsident. Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen und die Bundestagswahl 2017 warnte er vor einer Spaltung der deutschen Gesellschaft durch den Rechtspopulismus. Neher nannte es eine „Aufgabe der Politik, der Kirchen und der Zivilgesellschaft“, die Debatten um die Integration von Flüchtlingen ohne Scheuklappen zu führen. Dabei dürften Hass und Übergriffe niemals geduldet werden.

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