Gauck: Pöbler von Dresden haben Kultur des Diskurses verlassen


Joachim_GauckFührende Politiker wurden am Tag der Deutschen Einheit in Dresden wüst beschimpft. Ziel der Beleidigungen war auch Bundespräsident Gauck. Er sieht eine Grenze in der Auseinandersetzung erreicht: Die Pöbler hätten die Kultur des Diskurses verlassen.

evangelisch.de

Nach den Beschimpfungen von Spitzen des Staates bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden sieht Bundespräsident Joachim Gauck Grenzen im Dialog mit sogenannten Wutbürgern. Die Kultur des Diskurses sei verlassen, „wenn Leute hasserfüllt und aggressiv zum Ausdruck bringen, dass Politiker ganz generell Abschaum sind „, sagte das Staatsoberhaupt in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). „Wir befinden uns in einer Zeit, in der allzu oft Anstandsregeln und Respekt missachtet werden“, ergänzte Gauck.

„Hassen, soviel Ihr wollt“

Andersdenkenden werde nicht mit dem Argument begegnet, sondern teilweise mit Bosheit und Hass. Die dahinterliegende Wut passe aber nicht zu den Verhältnissen in Deutschland, sagte der Bundespräsident. Das Land sei geprägt von Rechtssicherheit, stabilen Institutionen, sozialer Sicherheit, Demokratie und der Freiheit jedes einzelnen, „so wie wir es niemals zuvor in Deutschland hatten“. „Wir leben nicht in der Weimarer Zeit“, betonte Gauck.

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